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VonBeni Zürcher

Skiweekend 2017 – Houpsach de Hond esch gsond on d Gäss isch fääss

Nach einer sehr kurzen Nacht (Schuld daran war die GV am Vorabend) trafen sich morgens um 6 Uhr 23 TVTler und machten sich auf in die Flumserberge. Nach einer Stärkung in St. Margrethen und einer verpassten Autobahnverzweigung trafen alle bei der „Alten Sektion“ unserer Unterkunft für dieses Wochenende ein. Gepäck ausladen, Zimmer beziehen und ab auf die Piste hiess es.

Das Wetter war definitiv top, die Skipisten“naja“. Sehr bald zeigten sich kleine bis grosse Schneehaufen, was zur Folge hatte, dass bei einigen die Beiz den Brettern vorgezogen wurde.
Nach einer gemeinsamen Abfahrt wurde die Iglu-Aprés-Ski-Bar in Beschlag genommen.
Da mittlerweile kein Gondeli mehr fuhr, wurde der „Weg zum Z’Nacht“ mangels anderer Optionen per Bus gewählt. Der Spass, der uns bevorstand war absehbar, als wir realisierten, dass eine komplette Guggenmusik, mitsamt ihren Instrumenten dasselbe Postauto betreten wird wie wir. So durften wir einem Live-Konzert im überfüllten Bus beiwohnen, was auch dem Buschauffeur nach anfänglicher Skepsis zu gefallen schien.
Alle hatten Hunger, somit wurde ein Umweg über Schlafräume und Dusche vermieden. Stattdessen fanden wir uns direkt in der Gaststube ein, um ein feines Fondue zu geniessen. Sogar das Turnerlied wurde gesungen, als es in einer Ecke von einem anderen Turnverein angestimmt wurde!
Nach längerer Wartezeit aufgrund einiger sitzengebliebenen Turnern, konnte ins Nachtleben gestartet werden. Die einzige, sich in der Nähe befindende Bar war die N8Eule. Somit war die Frage vom „wohin“schnell vom Tisch. Alle zusammen, Junge und Junggebliebene, feierten und liessen sich die Müdigkeit nicht (oder fast nicht) anmerken.
Nach erneuter, etwas zu kurz geratener Nacht und einem reichhaltigen Frühstück wurden die Pisten in Angriff genommen. Zumindest von einem kleinen Teil. Die meisten fanden sich sehr bald in einem gemütlichen Beizli ein und liessen sich von der Sonne bräunen.
Am späteren Nachmittag wurde eine letzte gemeinsame Abfahrt in Angriff genommen, welche uns direkt zu unseren Autos führte.
Ein weiterer toller TV-Anlass geht zu Ende – er wird uns in bester Erinnerung bleiben. Aber: Houptsach de Hond esch gsond ond d Gääss isch fääss!

Ariane Gfeller

VonBeni Zürcher

Einladung zur 132. Generalversammlung des Turnverein Thayngen

Liebe Turnerinnen und Turner

Es freut uns, euch zu unserer diesjährigen Generalversammlung einladen zu dürfen.

Datum/Uhrzeit:   Freitag, 17. Februar 2017 um 20.00 Uhr

Ort:                       Eventpark Bowling Five Thayngen

GV-Heft 2017
 

Traktanden:

1. Wahl der Stimmenzähler
2. Abnahme des Protokolls der letzten Generalversammlung
3. Genehmigung der Jahresberichte:
    a. Präsident
    b. Hauptleiter Aktivriege
    c. Hauptleiter Nachwuchsriegen
4. Genehmigung der Jahresrechnung
    und des Berichts der Rechnungsprüfungskommission
5. Mitgliedermutationen
6. Wahlen:
    a. Vereinsvorstand
    b. Technische Kommission
    c.  Rechnungsprüfungskommission
    d. Ãœbrige Vereinsfunktionäre
7. Genehmigung des Jahresprogrammes
8. Festsetzen der Mitgliederbeiträge, Bussen und Finanzkompetenz
9. Genehmigung des Budgets für das laufende Vereinsjahr
10. Vereinsstatutenänderungen
11. Anträge des Vereinsvorstandes oder der Mitglieder
12.. Ehrungen und Auszeichnungen
13. Diverses

 

Lieber Turnergruss

Turnverein Thayngen

Corine Miklo

VonBeni Zürcher

Juginight 2016

Fünfzig Mädchen und Knaben. Spiel und Spass. Samichlaus und Schmutzli. Wenig Schlaf und viel Frühstück. Ungefähr so könnte man die Juginight der Jugendriege vom Freitag und Samstag beschreiben.

Angefangen hat der Freitagabend mit einem grossen Spielturnier in der Reckenhalle. Dabei kämpften die Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren in bunt gemischten Gruppen um den Sieg. In vier verschiedenen Spielen wurden Pässe geworfen, Treffer gelandet, Puzzleteile gesammelt, Memorypaare gefunden und jede Menge Schweisstropfen vergossen.

Danach machten wir uns dick eingepackt auf die Suche nach dem Samichlaus. Dieser hatte sich das Jahr hindurch ganz genau aufgeschrieben, was in der Jugi und der Mädchenriege alles geschehen ist. Wieder zurück in der Halle war es dann Zeit, die Schlafsäcke auszupacken.

Am Samstagmorgen genossen wir zusammen mit den Familien ein feines Frühstück und liessen eine erfolgreiche Juginight gemütlich ausklingen.

VonBeni Zürcher

Chlaushock 2016

Bad Taste. Nicht nur die Kleidung war von teils unübertrefflich schlechtem Geschmack, der doch sehr penetrante Raclette-Geruch hüllte uns alle in stark riechende Käse-Geschöpfe. Aber es bizli stinke muess es ja, wie wir wissen. Nichtsdestotrotz, der Chlausabend war ein voller Erfolg.

Beim Treffpunkt wurden sogleich die Gruppen verkündet, wobei die «Alten» zum Gruppenchef bestimmt wurden und so den ganzen Abend brillieren konnten (brillieren ist für den ein oder anderen vielleicht ein bisschen zu hoch gelobt). Sportlich eine Runde Rundlauf um den eckigen Pingpongtisch, als Schläger dienten Racletteschüfeli. Der Siegertrupp dieses ersten Spiels wurde fast schon königlich in der Pferdekutsche nach Barzheim chauffiert – der Rest war als Fussvolk unterwegs.

Oben angekommen führten wir den Chlauswettkampf sogleich in die zweite Runde: Erdnüssli stapeln war angesagt. Eine weise Entscheidung des OK’s, dieses Spiel zu Beginn des Abends einzuplanen. Die Wartezeit bis zum Znacht verlängerte sich dann noch um einige Minuten, der Käse wollte und wollte nicht schmelzen, Reitstall Rühlis Stromnetz war offenbar nicht stark genug für 45 hungrige TVler. Die schon geschöpften Kartoffeln wurden wieder kalt, derweil sich Tobi im Eiltempo um Generator, Kabelrollen und heissen Käse kümmerte.

Irgendwann trotzdem sehr satt, waren wir für weitere Challenges und den Chlaus mit Schmutzli bereit. Jeder einzelne holte sich seine Fitze oder sein Lob ab – das OK hat über das ganze Jahr fleissig Anekdoten gesammelt.

Bis spät in die Nacht kämpften die Gruppen um Punkte. Getreu dem Motto Bad Taste, mit farbigem Disco-Licht und bei starker 80er Musik (auch ein paar Klassiker aus der Neuzeit waren mit dabei) frönten wir unserem TV-Dasein. Seht unten selbst!

Sandro, Tobi, Giulia und Laura – war sehr amüsant, dankeschön 🙂

VonBeni Zürcher

Turnshow 2016

Chaoten im Sondereinsatz – oder die Suche nach dem verschwundenen Knorrli

Unter dem Motto CIS – Chaoten im Sondereinsatz fand am Wochenende vom 25./26. November die Turnshow des Turnvereins Thayngen statt.

Gross war die Aufregung in Thayngen, als Knorri, der Erfinder des „“Super-Aromates“ plötzlich spurlos verschwindet. Die Polizei sucht mit dem Einsatz eines Spurensuchers nach den Entführern und kommt dabei einmal quer durch Thayngen und den Unteren Reiat. Doch die CIS – Chaoten im Sondereinsatz sorgten bei ihrer Suchaktion auch für manch einen Dorftratsch. Für Lacher war damit gesorgt.

Doch nicht nur die Schauspieler, sondern auch die Turnenden Vereine vermochten zu überzeugen. Jeweils gut an ihr jeweiliges Thema angepasst, zeigten vor der Pause die Mädchen-, und Jugendriegen, die J+S, die Jazzgruppe und die Geräteriege ihre Darbietungen. Ob tanzend beim Skilift Stich in Opfertshofen, mit Rucksack und Indianerkostüm auf dem Hausberg „Chapf“, oder als Polizisten verkleidet auf dem Mini-Trampolin – den Nachwuchsturnen ist es gelungen eine breite Palette an Vorführungen auf die Bühne zu stellen.

Nach Kaffee, Kuchen, Tombola und einem Glas Wein waren es die älteren Turnerinnen und Turner, die das Programm nach der Pause machten. Für viel Gelächter sorgte dabei die Frauenriege, die mit einem Rollator auf die Bühne kam und das Altersheim widerspiegelte. Für staunende Augen sorgte derweil die Männerriege. In einer Reihe sitzend zeigten sie was Perfektion beim Klatschen bedeutet. Turnerischer Höhepunkt war aber definitiv der Turnverein Thayngen am Reck. Während die Geräteturner im Vordergrund ihr Können zeigten, waren es die Guggenmusik Drachä Brunnä Chrächzer, die im Hintergrund die Musik spielten. Die Mischung aus Guggenmusik und Turnen gefiel. Krönender Abschluss bildete traditionellerweise die Darbietung des gesamten Turnverein Thayngen, die in diesem Jahr mit einer Mischung aus Barren, Seilspringen und Tanz auftraten.

Nach dem Chränzli ist vor der Bar. Und so stiess auch in diesem Jahr die Thaynger Turnerbar auf grosses Interesse. Bis in die frühen Morgenstunden wurde friedlich und in guter Gesellschaft ausgelassen gefeiert.

Corina Fendt

VonBeni Zürcher

Turnshow 2016

Freitag, 25. November 2016
Showbeginn: 20.15 Uhr / Türöffnung: 18.45 Uhr 

Eintrittspreis: CHF 15.00 / Kinder CHF 8.00

Vereins-Special:
Erscheinen am Freitag, 25.11.2016 mindestens fünf Mitglieder im selben Vereinstenu an der Kasse, ist der Eintritt frei.

 

Kindervorstellung, 26. November 2016
Showbeginn: 13.30 Uhr / Türöffnung: 13.00 Uhr

Eintrittspreis: CHF 5.00 / Kinder bis 16 Jahre: gratis

 

Samstag, 26. November 2016
Showbeginn: 20.15 Uhr
Türöffnung Vorverkauf: 18.15 Uhr
Türöffnung Abendkasse: 19.00 Uhr

Eintrittspreis: CHF 15.00

Ticket-Vorverkauf:
Sichere dir jetzt dein Ticket und somit einen unnummerierten Sitzplatz für die Show am Samstagabend unter Starticket  oder Metzgerei Bührer, Metzgerei Steinemann, Nici’s Blumendesign oder Landi Thayngen.
Um 19.00 Uhr öffnet die Abendkasse und wir können ab diesem Zeitpunkt keine Garantie für einen Sitzplatz übernehmen. Bitte spätestens um 19.00 Uhr im Saal den Platz einnehmen.

 

Nach der Show erwarten dich in der `Criminal Bar` in der Reckenturnhalle coole Drinks und heisse Beats bis in die frühen Morgenstunden.
20Am Freitag ist der Eintritt in die Bar kostenlos.
Eintritt Samstag: CHF 10.00 ab 18 Jahre, mit STV-Karte ab 16 Jahre

 

Wir freuen uns auf dich!

VonBeni Zürcher

Die strengste Turnfahrt aller Zeiten

Mehr oder weniger gut ausgerüstet mit Wanderschuhen und Rucksack stiegen wir mit viel Zeug in den Zug über Zug Richtung Brunnen. Nach aufregender Gondelfahrt stärkten wir uns im Restaurant.
Die meisten Turner sitzen in der Beiz mit den Gspänli, nur Tobi flickt das Bähnli. Manchmal läuft es, manchmal nicht, auf den Berg zu steigen das war Pflicht.
Die Turner stiegen auf den Hochflue, nur die Alten und die Kranken trauten sich das nicht zue.
Alle dachten wir sind endlich angekommen, doch ohne Pause wurde der nächste Stutz erklommen.
Viele Turner bezogen ihre Zimmer, nur eine kleine Gruppe machte Seich wie immer.
Kaum den Hotpot angeheizt, gings auch schon zur Znachtbeiz.
Nach einem wunderbaren Abendessen, konnte die anderen Gäste ihre Ruhe vergessen.
Kaum die Hotpotbänd aufgemacht, wurde Hit um Hit gebracht.
Und mit dem Hexenschild wurde es dann richtig wild.
Im Dunkeln liefen wir zurück zur Hütte, die einen juckten noch in die lauwarme Pfütze.
Fast alle schlafen in ihrem Bett, nur R Punkt aus ehemals B Punkt war die ganze Nacht weg.
Wahrscheinlich haben nicht alle Turner ihren Lunch gegessen, denn am zweiten Tag konnte man das Wetter vergessen.
Vernünftige Leute blieben zu Haus, nur der TV musste raus.  
Jeder läuft vorsichtig über die Brücken, nur die Schalchs liegen auf dem Rücken.  
Die Hotpotbänd trank Krug um Krug, alle anderen hatten langsam genug.
Mit dem Schiff gings nach Luzern, nur die Feuerlöscherpräsentation von Ae Punkt aus T Punkt hatten sie nicht so gern. 
Das Servicepersonal nahm es am Sonntag nicht so streng, deshalb wurde es dem Zeitplan zu eng.
T Punkt aus T Punkt fand die Turnfahrt affengeil, darum ging er auch sehr steil.
Mit nicht mehr so viel Zeug im Zug über Zug nach Thayngen schrieben wir diesen Bericht, deshalb ist er halt sehr schlicht. Danke Corine fürs Organisieren, die Erinnerungen werden wir nicht so schnell verlieren.
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VonAndreas Meier

LMM-Final Riehen 2016

Letztes Wochenende fand in Riehen der Schweizer Final der Leichtathletik-Mannschafts-Mehrkampfmeisterschafften (LMM) statt. Der TV Thayngen qualifizierte sich mit gleich vier Teams für diese Endrunde. Einmal bei männlich U18, bei den Frauen und als Bestandteil der LV Schaffhauen (zusammen mit dem TV Büsingen und TV Stein am Rhein) auch bei den Männern und Senioren.

Die Senioren, bestehend aus Marc und Patrick Lenhard, Stefan Widmer aus Thayngen, sowie Patrick und Reto Honegger aus Büsingen, machten am Samstag dann auch den Anfang. Letztes Jahr durften sie am Final als Dritte bereits Podestluft schnuppern. Dieses Jahr qualifizierten sie sich als zweite in der Zwischenrangliste für den Final. Am Ende des Tages ein oder sogar zwei Treppchen höher zu stehen war entsprechend das erklärte Ziel. Ihre Routine durften die Senioren gleich schon vor Wettkampfbeginn in die Waagschale werfen, verzögerte sich dieser doch wegen eines technischen Defekts der Startanlage und daraus folgenden Zeitplanproblemen schlussendlich um fast 45 Minuten. In dieser Zeit galt es die Muskeln bei herbstlichem, aber noch trockenem Wetter warm und geschmeidig zu halten. Vor allem Reto konnte den Startschuss aber kaum abwarten, weshalb wir erst im zweiten Versuch die 100m ohne Rückschuss in Angriff nehmen konnten. Davon unbeeindruckt erzielten die 5 Männer aber alle Zeiten um oder gar unter ihren Saisonbestleistungen und lagen nach der ersten von fünf Disziplinen in der Zwischenrangliste in Front. Diesen Sonnenplatz mussten sie nach dem Kugelstossen erwartungsgemäss wieder an den STV Lachen abtreten. Dies wollten sie im Weitsprung wieder ändern. Wechselnde Winde erschwerten die Bedingungen zusätzlich, weshalb gleich mehrere Athleten mit ihrem Anlauf haderten und nicht alle ihr ganzes Potential ausschöpfen konnten. So galt es halt im Hochsprung die nötigen Punkte gut zumachen. Im direkten Duell mit dem TV Lachen mussten die Schaffhauser aber zusehen, wie ein um das andere Mal die Latte trotz heftiger Schwankungen bei den Schwyzern entschied auf dem Ständer liegen zu bleiben, während bei ihnen die newtonschen Gesetze weiterhin ihre Gültigkeit zu haben schienen. Die Lachener erklärten dies durch das brave Aufessen ihrer Mahlzeiten am Vortag… So konnte die LV Schaffhausen nur wenige Punkte gut machen und hatte vor dem abschliessenden 1000m Lauf einen Rückstand von etwas mehr als 300 Punkten. Das bedeutete umgerechnet etwa 30 Sekunden wettzumachen. Hoffnung schöpften die Schaffhauser aus der Tatsache, das ihnen das gleiche Unterfangen im Vorjahr gegen den gleichen Gegner schon einmal gelungen war, wo aus 50 Sekunden Rückstand am Ende nur noch drei übrig geblieben waren. Entsprechend nahmen die 5 Athleten die zweieinhalb Bahnrunden mutig in Angriff und wurden von den mitgereisten Fans lautstark verbal angepeitscht. Nach hartem Kampf wanderten die Blicke im Ziel zurück auf die Bahn, um zu sehen, wie lange es noch dauern würde, bis auch der letzte Athlet von Lachen die Ziellinie überschritt. Das geschah leider unerwartet früh und so blieb den Athleten der LV Schaffhausen die Rolle als erste faire Gratulanten. Das Podium wurde am Ende von den gleichen drei Vereinen wie im Vorjahr geschmückt, nur dass der TV Mels vom ersten auf den dritten Platz herabsteigen musste, der STV Lachen und die LV Schaffhausen hingegen jeweils ein Treppchen höher steigen durften. Noch auf dem Podest haben die Schaffhauser angemerkt, dass diese Rotations-Gesetzmässigkeit für das kommende Jahr ganz in ihrem Sinne sei und gleich die Ansprüche auf die Top-Position angemeldet.

An den samstäglichen Erfolg galt es am Tag darauf anzuknüpfen. Am Start waren drei Teams aus Schaffhausen, respektive Thayngen. Mit Simon und Dominik Winzeler, Laurin Fendt, Noel Müller und Cédric Imthurn lancierte das U18 Team den Wettkampf am frühen Morgen. Unsere Jungs schnupperten zum ersten Mal Finalluft und konnten den Wettkampf dementsprechend locker angehen. Petrus meinte es am Sonntag nicht ganz so gut mit uns, liess er seinen Gefühlen doch scheinbar freien Lauf. Nasskühles Wetter verhinderte womöglich die ein oder andere Spitzenleistung im Sprint. Im den weiteren Disziplinen (Weit-/Hochsprung, Kugelstoss und 1000 Meter) zeigten die U18-Männer überall gute bis sehr gute Leistungen. Der TVT kann sich über vielversprechenden Nachwuchs freuen!

Nach einem zweiten Rang im vergangenen Jahr sind die Aktiven Männer der LV Schaffhausen, einem Zusammenzug aus dem TVT, TV Büsingen und TV Stein am Rhein, mit ambitionierten Zielen nach Basel gereist. Mit dabei am Start: Claudi Wäspi, Enrico Güntert, Samuel Gampp, Lukas Felix und aus Thayngen Kevin Lenhard und Lukas Fendt. Trotz einem nicht hervorragend verlaufenen Wettkampfstart in den ersten Disziplinen wussten sich unsere Jungs über den Wettkampftag mit sehr guten Zeiten, Weiten und Höhen durchzusetzen – und zum Schluss jubelte nicht der favorisierte TV Mels, sondern die viertplatzierten aus der Quali – LV Schaffhausen! Mit strahlenden Gesichtern liessen sie sich auf dem obersten Treppchen die Goldmedaillen umhängen und nahmen stolz das Abzeichen des STV-Meisters 2016 entgegen.

Zum Abschluss schnürten sich das Thaynger Frauenteam mit Carina Waldvogel, Sina und Miriam Bosshard, Corina und Vera Fendt und Alena Bareiss die Nagelschuhe. Trotz Regen und frischen Temperaturen gelangen über die Sprintdistanz guten Zeiten und damit viele Punkte. Diese wurden im darauffolgenden Kugelstoss nochmal in die Höhe gestossen. Auf Kugel folgte Sand – Sina, Vera, Miriam und Corina gelangen gute Sprünge, mit welchen sie wertvolle Punkte aus dem Weitsprung trugen. Die Sprünge waren wohl zu viel für Carinas angeschlagenes Knie… Nach dem ersten Einsprung musste sie den Wettkampf beenden, unterstützte das Team aber vom Rand aus mit viel Power. Es blieb nicht viel Zeit bis zum abschliessenden 800 Meter Lauf. Miriam lief gleich zu Beginn vorne weg, was ihr viel Energie abverlangte. Angetrieben vom Rest der Gruppe absolvierte sie aber die zwei Bahnrunden in schnellen 2:41 Minuten. Sina, Corina und Vera zogen nach und liefen nach fordernden Metern erleichtert ins Ziel. Die Punkte wurden gezählt, erstaunt erblickte man auf der Zwischenrangliste die 9109 Punkte, was für das Frauenteam, trotz Verletzungspech, den super vierten Rang bedeutete.

Wir bedanken uns bei unseren fröstelnden Fans und bei allen, die uns in Schaffhausen empfangen haben!

VonAndreas Meier

TMM 2016

Wetterglück und Wetterpech in einem? So ungefähr fassen wir die meteorologischen Verhältnisse an den Team-Mehrkampf-Meisterschaften auf dem Munot zusammen. Just während dem Einspringen für den Hochsprung kam der Regen – zeitgleich mit dem sechsten Sprung des letzten Athleten war die Nässe auch wieder vorbei. Sehr gut angenetzt von der nassen Hochsprungmatte freuten wir uns aber über Petrus Kulanz den restlichen Wettkampfnachmittag über.

Zwei Mixed-Teams stellten wir an den TMM, organisiert vom TV Beringen. Jeweils mindestens eine Frau und ein Mann springen, werfen und rennen in neun Disziplinen um Punkte. Kevin Lenhard, Noel Müller, Lukas und Vera Fendt, Miriam Bosshard und Carina Waldvogel im Team 1 wussten ihre Leistungen in den verschiedenen Disziplinen abzurufen und zeigten sich somit bereit für den LMM Final Mitte September. Im Einsatz waren sie über 100 und 200 Meter, 110 respektive 100 Meter Hürden, Hochsprung, Kugelstoss, Speer, Weitsprung und Wurfkörper und der American-Staffel über 1500 Meter. Mit starken 12689,96 Punkten sicherten sie sich mit grossem Abstand auf den Zweitplatzierten TV Wald den Sieg.

Im Team 2 gingen Marc und Patrick Lenhard, Melani Müller, Sina Bosshard, Laurin Fendt und Alena Bareiss an den Start. Von den 11 möglichen Disziplinen wählten sie 100, 200 und 400 Meter, Hoch- und Weitsprung, Kugel, Schleuderball, Weitsprung, Wurfkörper und ebenso die 1500er Staffel. Auch ihnen gelang ein guter Wettkampf, welchen sie auf dem fünften Schlussrang beendeten.

Wir blicken zurück auf einen amüsanten Teamwettkampf, welcher uns zugleich als letzte Vorbereitung für den LMM-Final in wenigen Wochen diente. Und wir blicken nach vorne, auf das Wochenende vom 18./19. September, wenn wir versuchen, uns noch einmal von unserer besten Seite zu zeigen.

THX an Betti für den Hilfskari-Einsatz!

Zwei Mixed-Teams gestern an den TMM auf dem Munot – bei relativ mixeden Wetterverhältnissen😊 1. Rang und 5. Rang🏆

Gepostet von Turnverein Thayngen am Sonntag, 21. August 2016

 

VonAndreas Meier

Regionalturnfest Wetzikon 2016

Als grosse grüne Meute versammelte sich der TVT am Samstagabend in der Masoala-Halle. Also, nicht ganz, aber klimatisch konnte die Oktopus-Bar am Regionalturnfest in Wetzikon durchaus mit dem Tropenhaus verglichen werden. Zwar waren an Stelle von Tieren eher die Getränke der Renner und tanzbarer Schlager erfreute die Ohren, aber die Screens führten uns unmissverständlich vor Augen, dass wir uns bei Temperaturen um 30 Grad und einer Luftfeuchtigkeit, die der eines madagassischen Regenwalds nahe kam in tropischen Gefilden bewegten. Ja, heiss wars in der Zirkuszelt-Bar, aber das Feiern hatten wir uns verdient.

Wettertechnisch waren wir am Samstag mit allem bedient, von Sonnenschein bis Evakuation des Gewitters wegen war alles dabei. Und wie das Wetter, so unsere Resultate… Gestartet sind wir in Wetzikon im dreiteiligen Vereinswettkampf. Mit der Pendelstafette über 80 Meter war der Wettkampf bei noch strahlendem Sonnenschein lanciert. Diese verlief gut und wir nahmen die erste und höchste Note (9.67) des Tages entgegen. Zeitgleich waren die Geräteturner im umfunktionierten Eishockey-Stadion am Start. Das  Schaukelringprogramm wurde sauber geturnt, dennoch schlichen sich ein paar Fehler ein –  zur 9 fehlte am Schluss lediglich ein Hundertstel.

Die Wolken kamen, wurden schwärzer, dann Donner und Blitz. Petrus liess seine Launen im zweiten Wettkampfteil hemmungslos über uns los. Während unsere Hochspringer und Werfer kurzerhand unter sichere Dächer evakuiert wurden, zeigten sich die Reckturner in der Halle gleichgültig gegenüber den Wetterkapriolen. So zeigten sie ein schönes Programm, welches mit einer sehr erfreulichen Note von 9.29 belohnt wurde. Abgekühlt durch den zwangsmässigen Unterbruch konnten die Leichtathleten nicht ihre gewohnten Leistungen abrufen. Pflutschnass, die Hochsprungmatte, die Springer aber liessen sich nichts anmerken und erreichten in dieser Disziplin eine 9.00. Die Wurfkörper wurden nicht wunsch- und erwartungsgemäss weit geworfen, 8.50 hier das Resultat.

Die kommende, längere Pause erlaubte es uns, an den zahlreichen Fernsehern oder alternativ auch auf dem SRF-App den Match der Schweizer Nati zu verfolgen. Bis zum Schluss drückten wir die Daumen, aber offenbar nicht fest genug…

Der nächste und letzte Wettkampfteil mit Fachtest Allround, 800 Meter, Team Aerobic und Weitsprung stand bevor. Besonders die zwei Frauen sprangen weit und holten mit ihren Leistungen locker die Note 10. Die Männer aber mässigten diese Note noch ein bisschen, sodass im Durchschnitt eine 9.29 resultierte. Den FC Wetzikon wirds freuen – eine Schlammschlacht wurde dank Fachtest auf Kunstrasen verhindert. Die Fachtestler spielten und rannten flink und erbrachten eine gute 9.22. Vier Läufer kämpften sich im 800 Meter über zwei Bahnrunden, noch immer ausser Atem wurde eine nicht ganz zufriedenstellende 8.45 unterschrieben. Die Ladies vom Team Aerobic aber wussten die Stimmung wieder zu erheitern: Für eine energiegeladene Choreo wurden sie mit einer hervorragenden 9.25 belohnt. Notabene die höchste Note, die im Team Aerobic von den Thayngern je ertanzt wurde!

Die mobilen Taschenrechner wurden gezückt, zum Schluss resultierte eine Gesamtnote von 27.58. Neben sehr starker Konkurrenz belegten wir den 9. Rang in der zweiten Stärkeklasse.

Noch standen aber ein paar weitere Punkte auf dem Programm. Zum einen: Masoala-Erlebnis mit allem was dazugehört am Abend, in der Nacht, oder auch bis zum nächsten Morgen. Zum anderen die sonntägliche Pendelstafette. Unpünktlich waren die Sprinter irgendwann nach 9 Uhr bereit, sich langsam in Richtung Rundbahn zu begeben. Fehlende Energie und ein noch ein bisschen sturmer Kopf wurden versucht, durch Traubenzucker wettzumachen. Trotzdem liefen wir über zweimal 60 Meter sehr souverän auf den zweiten Platz. Müde aber happy wie immer liessen wir das Wochenende während den Schlussvorführungen ausklingen.

Schön wart ihr alle dabei, thx to all!

Erinnerungen: bleiben 😉

Alena