Turnfahrt nach Engelberg

VonLaurin Fendt

Turnfahrt nach Engelberg

Am letzten Samstag, dem 08. Oktober, machten sich um 7 Uhr in der Früh, 24 Turner und Turnerinnen mit dem Car auf den Weg nach Engelberg. Bei noch ziemlich freundlichem Wetter bestiegen wir dort die Brunnibahn und genossen die gemütliche Bergfahrt. Bei der Brunnihütte machte sich ein Teil der Gruppe voller Tatendrang an einen oder auch zwei Klettersteige. Währenddessen sorgte der Rest dafür, dass der Magen voll und die Leber beschäftigt war. Kurz nachdem die Klettertruppe die Felswand besiegt hatte, setzte leichter Regen ein und machte jene mit einem Schirm sofort beliebt.

Nach dem Zmittag ging es mit einer knapp 2-stündige Wanderung zur Rugghubelhütte des SAC weiter den Berg hinauf. Von innen und aussen durchnässt bei der Hütte angekommen, bezogen wir zügig unsere Zimmer und machten uns wieder etwas frisch. Anschliessend wärmten wir uns in der wohligen Stube und probierten allerlei Gesellschaftsspiele aus. Nach dem stärkenden Nachtessen wurde bis tief in die Nacht weitergespielt und dabei viel (und ziemlich laut) gelacht. Glücklicherweise musste die Nachtruhe um 22 Uhr nicht so genau eingehalten werden, allenfalls könnte dies auch mit dem recht ansehnlichen Umsatz durch die trinkfreudige Gesellschaft einen Zusammenhang gehabt haben.

Nach einer ruhigen, aber doch etwas kurzen Nacht klingelte bereits um 7 Uhr der Wecker, um das Morgenessen nicht zu verpassen. Danach dösten die meisten noch bis 9 Uhr weiter, bevor die Zimmer geräumt werden mussten. Bei deutlich besserem Wetter konnte nun auch die wunderbare Aussicht von der Hütte aus genossen werden. Nachdem sich zwei nimmermüde Turner auf den Weg zum Gipfel des Engelberger Rotstocks gemacht hatten, machte sich eine erste Gruppe bereits auf den Weg ins Tal. Der Rest spielte in der warmen Stube noch etwas weiter und machte sich später ebenfalls auf den Weg zurück zur Brunnihütte.

Nach dem Mittag zeigte sich sogar noch die Sonne, womit die Liegestühle auf der Terrasse deutlich an Attraktivität gewonnen hatten. Einige Mutige wagten durch die hervorgekommene Sonne ermutigt, sogar noch den Sprung in den eiskalten Härzlisee! Nach der Fahrt ins Tal und einem kurzen Stopp bei der Rodelbahn wartete der Car bereits wieder für die Heimreise. Die ruhige Heimfahrt zeigte, dass die meisten am Sonntagabend wohl sehr müde aber glücklich ins Bett gefallen sind.

Danke an Roland und Cedric für die Organisation der tollen Turnfahrt!

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Laurin Fendt editor

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