Erfolgreiches Vereinswochenende am KTF Appenzell

VonAndreas Meier

Erfolgreiches Vereinswochenende am KTF Appenzell

Am vergangenen Wochenende reiste der Turnverein Thayngen ins schöne Appenzellerland. Bereits am Freitag standen die Turner und Turnerinnen für den Vereinswettkampf im Einsatz.Im ersten Teil des 3-teiligen Wettkampfes, den es zu bestreiten gab, wurde Wurfkörper, Hochsprung und die Vorführung an den Ringen zusammen gewertet. Den Werfern gelang zu Viert die sehr erfreuliche Höchstnote  10. Auch die weiteren Leichtathleten und –athletinnen, welche am Hochsprung im Einsatz standen, zeigten gute Leistungen. Ebenfalls gelungen war die Vorführung an den Ringen, welche dank des guten Wetters am Freitag draussen durchgeführt werden konnte.Für den zweiten Wettkampfteil wurde die Pendelstafette alleine gewertet. Dort trat der TVT mit 9 Männern und 7 Frauen an. Trotz des nicht ganz ebenen Untergrunds und einigen gefährlich aussehenden Löchern in der Wiese, gelang den 16 Sprintern und Sprinterinnen ein ausgezeichneter Lauf, welcher mit der Höchstnote belohnt wurde.Im Weitsprung, im Fachtest und beim Team Aerobic standen die Turner und Turnerinnen für den dritten und letzten Wettkampfteil im Einsatz. Die Fachtestler zeigten wie fast immer hervorragende Leistungen und konnten die sehr gute Note 9.82 verbuchen. Nicht wirklich mit der Anlage anfreunden konnten sich die Weitspringer und –springerinnen, welche alle nicht an ihre gewohnten Leistungen herankamen und so nicht ganz zufrieden waren mit dem Abschluss des Wettkampfs. Die Vorführung der Team Aerobic Sektion schien für alle Zuschauer sehr gelungen, die Wertungsrichter waren aber scheinbar nicht ganz derselben Meinung, wodurch auch diese Sektion mit ihrer Bewertung  leider nicht ganz zufrieden waren.
Zum Abschluss des Wettkampfgeschehens zeigten die Geräteturner und –turnerinnen ihre Vorführung in der Gerätekombination, welche das Reck mit dem Boden verbindet. Diese Sektion wurde separat im 1-teiligen Wettkampf gezeigt, wurde die Sektion doch erst dieses Jahr neu ins Leben gerufen. Am bereits späten Abend wurde den Zuschauern eine sehr gute Vorstellung geboten, welche auch mit der Note 9.08 belohnt wurde und die Turner und Turnerinnen sichtlich zufrieden stimmte.Mit dem sensationellen Punktetotal von 28.31 konnte am Freitagabend zwischenzeitlich der dritte Rang in der zweiten Stärkeklasse gehalten werden. Am Schluss reichte diese Punktzahl für den guten siebten Rang, wobei nur gerade 0.07 Punkte auf den 4. Rang fehlten.Nach einer schnellen Dusche und einer teilweise abenteuerlichen Fahrt in Richtung Festgelände freuten sich alle auf das Nachtessen. Leider wurde aus den feinen Nudeln mit Bratwurst nur zu lange gekochte Pasta ohne Sauce mit einem Cervelat, welche aufgrund irgendwelcher Engpässe in der Küche leider auch erst nach langer Wartezeit serviert wurden… Dies vermochte die gute Stimmung des Vereins jedoch kaum zu trüben und spätestens nach dem ersten Bier im Festzelt war das Nachtessen bereits wieder vergessen und es wurde getanzt bis tief in die Nacht.Da der gesamte Wettkampf bereits am Freitag absolviert wurde, stand der Samstag zur freien Verfügung, was zum Baden in der Appenzeller Badi oder in der kalten Sitter genutzt wurde. Am frühen Abend gesellten sich die einen bereits früh ins Restaurant Sonne, um den dort gezeigten Fussballmatch zu sehen. Etwas später kamen die meisten anderen dazu und man genoss gemeinsam ein diesmal vorzügliches Nachtessen. Nach dem Penaltyschiessen wurde bereits wieder der Weg in Richtung Festzelt eingeschlagen, wo sich am Samstag nochmals deutlich mehr Leute einfanden, als dies bereits am Freitag der Fall war. Nachdem um Mitternacht der erwartete Regen einsetzte, wurde der Platz in den Zelten arg strapaziert und ein Weg auf die Toilette endete klitschnass…Am Sonntag gab es leider keinen einzigen trockenen Moment, um die Zelte abzuräumen oder den Weg zum Bahnhof anzutreten. So blieb nichts anderes übrig, als dem Regen zu trotzen und nach den Schlussvorführungen im Zug auf der Rückreise so trocken wie möglich zu werden. Highlight der Rückfahrt war einerseits der für uns reservierte Erste-Klasse-Wagen von St. Gallen nach Winterthur, andererseits aber auch, dass es drei Turnerinnen (Namen der Redaktion bekannt) vorzogen, noch ein wenig länger diese bequemen Sitze zu geniessen und Thayngen erst eine halbe Stunde später erreichten… Alles in allem war das Turnfest in Appenzell ein sehr gelungenes Wochenende, mit welchem sich alle die bevorstehenden Sommerferien verdient haben und man sich bereits jetzt wieder aufs nächste Turnfest (nächsten Sommer im sehr nahe gelegenen Dörflingen) freuen darf!Die genauen Resultate befinden sich auf http://www.aktf2014.ch/site/.

Lukas Fendt

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