Autor-Archiv Beni Zürcher

VonBeni Zürcher

Chlaushock 2016

Bad Taste. Nicht nur die Kleidung war von teils unübertrefflich schlechtem Geschmack, der doch sehr penetrante Raclette-Geruch hüllte uns alle in stark riechende Käse-Geschöpfe. Aber es bizli stinke muess es ja, wie wir wissen. Nichtsdestotrotz, der Chlausabend war ein voller Erfolg.

Beim Treffpunkt wurden sogleich die Gruppen verkündet, wobei die «Alten» zum Gruppenchef bestimmt wurden und so den ganzen Abend brillieren konnten (brillieren ist für den ein oder anderen vielleicht ein bisschen zu hoch gelobt). Sportlich eine Runde Rundlauf um den eckigen Pingpongtisch, als Schläger dienten Racletteschüfeli. Der Siegertrupp dieses ersten Spiels wurde fast schon königlich in der Pferdekutsche nach Barzheim chauffiert – der Rest war als Fussvolk unterwegs.

Oben angekommen führten wir den Chlauswettkampf sogleich in die zweite Runde: Erdnüssli stapeln war angesagt. Eine weise Entscheidung des OK’s, dieses Spiel zu Beginn des Abends einzuplanen. Die Wartezeit bis zum Znacht verlängerte sich dann noch um einige Minuten, der Käse wollte und wollte nicht schmelzen, Reitstall Rühlis Stromnetz war offenbar nicht stark genug für 45 hungrige TVler. Die schon geschöpften Kartoffeln wurden wieder kalt, derweil sich Tobi im Eiltempo um Generator, Kabelrollen und heissen Käse kümmerte.

Irgendwann trotzdem sehr satt, waren wir für weitere Challenges und den Chlaus mit Schmutzli bereit. Jeder einzelne holte sich seine Fitze oder sein Lob ab – das OK hat über das ganze Jahr fleissig Anekdoten gesammelt.

Bis spät in die Nacht kämpften die Gruppen um Punkte. Getreu dem Motto Bad Taste, mit farbigem Disco-Licht und bei starker 80er Musik (auch ein paar Klassiker aus der Neuzeit waren mit dabei) frönten wir unserem TV-Dasein. Seht unten selbst!

Sandro, Tobi, Giulia und Laura – war sehr amüsant, dankeschön 🙂

VonBeni Zürcher

Turnshow 2016

Chaoten im Sondereinsatz – oder die Suche nach dem verschwundenen Knorrli

Unter dem Motto CIS – Chaoten im Sondereinsatz fand am Wochenende vom 25./26. November die Turnshow des Turnvereins Thayngen statt.

Gross war die Aufregung in Thayngen, als Knorri, der Erfinder des „“Super-Aromates“ plötzlich spurlos verschwindet. Die Polizei sucht mit dem Einsatz eines Spurensuchers nach den Entführern und kommt dabei einmal quer durch Thayngen und den Unteren Reiat. Doch die CIS – Chaoten im Sondereinsatz sorgten bei ihrer Suchaktion auch für manch einen Dorftratsch. Für Lacher war damit gesorgt.

Doch nicht nur die Schauspieler, sondern auch die Turnenden Vereine vermochten zu überzeugen. Jeweils gut an ihr jeweiliges Thema angepasst, zeigten vor der Pause die Mädchen-, und Jugendriegen, die J+S, die Jazzgruppe und die Geräteriege ihre Darbietungen. Ob tanzend beim Skilift Stich in Opfertshofen, mit Rucksack und Indianerkostüm auf dem Hausberg „Chapf“, oder als Polizisten verkleidet auf dem Mini-Trampolin – den Nachwuchsturnen ist es gelungen eine breite Palette an Vorführungen auf die Bühne zu stellen.

Nach Kaffee, Kuchen, Tombola und einem Glas Wein waren es die älteren Turnerinnen und Turner, die das Programm nach der Pause machten. Für viel Gelächter sorgte dabei die Frauenriege, die mit einem Rollator auf die Bühne kam und das Altersheim widerspiegelte. Für staunende Augen sorgte derweil die Männerriege. In einer Reihe sitzend zeigten sie was Perfektion beim Klatschen bedeutet. Turnerischer Höhepunkt war aber definitiv der Turnverein Thayngen am Reck. Während die Geräteturner im Vordergrund ihr Können zeigten, waren es die Guggenmusik Drachä Brunnä Chrächzer, die im Hintergrund die Musik spielten. Die Mischung aus Guggenmusik und Turnen gefiel. Krönender Abschluss bildete traditionellerweise die Darbietung des gesamten Turnverein Thayngen, die in diesem Jahr mit einer Mischung aus Barren, Seilspringen und Tanz auftraten.

Nach dem Chränzli ist vor der Bar. Und so stiess auch in diesem Jahr die Thaynger Turnerbar auf grosses Interesse. Bis in die frühen Morgenstunden wurde friedlich und in guter Gesellschaft ausgelassen gefeiert.

Corina Fendt

VonBeni Zürcher

Turnshow 2016

Freitag, 25. November 2016
Showbeginn: 20.15 Uhr / Türöffnung: 18.45 Uhr 

Eintrittspreis: CHF 15.00 / Kinder CHF 8.00

Vereins-Special:
Erscheinen am Freitag, 25.11.2016 mindestens fünf Mitglieder im selben Vereinstenu an der Kasse, ist der Eintritt frei.

 

Kindervorstellung, 26. November 2016
Showbeginn: 13.30 Uhr / Türöffnung: 13.00 Uhr

Eintrittspreis: CHF 5.00 / Kinder bis 16 Jahre: gratis

 

Samstag, 26. November 2016
Showbeginn: 20.15 Uhr
Türöffnung Vorverkauf: 18.15 Uhr
Türöffnung Abendkasse: 19.00 Uhr

Eintrittspreis: CHF 15.00

Ticket-Vorverkauf:
Sichere dir jetzt dein Ticket und somit einen unnummerierten Sitzplatz für die Show am Samstagabend unter Starticket  oder Metzgerei Bührer, Metzgerei Steinemann, Nici’s Blumendesign oder Landi Thayngen.
Um 19.00 Uhr öffnet die Abendkasse und wir können ab diesem Zeitpunkt keine Garantie für einen Sitzplatz übernehmen. Bitte spätestens um 19.00 Uhr im Saal den Platz einnehmen.

 

Nach der Show erwarten dich in der `Criminal Bar` in der Reckenturnhalle coole Drinks und heisse Beats bis in die frühen Morgenstunden.
20Am Freitag ist der Eintritt in die Bar kostenlos.
Eintritt Samstag: CHF 10.00 ab 18 Jahre, mit STV-Karte ab 16 Jahre

 

Wir freuen uns auf dich!

VonBeni Zürcher

Die strengste Turnfahrt aller Zeiten

Mehr oder weniger gut ausgerüstet mit Wanderschuhen und Rucksack stiegen wir mit viel Zeug in den Zug über Zug Richtung Brunnen. Nach aufregender Gondelfahrt stärkten wir uns im Restaurant.
Die meisten Turner sitzen in der Beiz mit den Gspänli, nur Tobi flickt das Bähnli. Manchmal läuft es, manchmal nicht, auf den Berg zu steigen das war Pflicht.
Die Turner stiegen auf den Hochflue, nur die Alten und die Kranken trauten sich das nicht zue.
Alle dachten wir sind endlich angekommen, doch ohne Pause wurde der nächste Stutz erklommen.
Viele Turner bezogen ihre Zimmer, nur eine kleine Gruppe machte Seich wie immer.
Kaum den Hotpot angeheizt, gings auch schon zur Znachtbeiz.
Nach einem wunderbaren Abendessen, konnte die anderen Gäste ihre Ruhe vergessen.
Kaum die Hotpotbänd aufgemacht, wurde Hit um Hit gebracht.
Und mit dem Hexenschild wurde es dann richtig wild.
Im Dunkeln liefen wir zurück zur Hütte, die einen juckten noch in die lauwarme Pfütze.
Fast alle schlafen in ihrem Bett, nur R Punkt aus ehemals B Punkt war die ganze Nacht weg.
Wahrscheinlich haben nicht alle Turner ihren Lunch gegessen, denn am zweiten Tag konnte man das Wetter vergessen.
Vernünftige Leute blieben zu Haus, nur der TV musste raus.  
Jeder läuft vorsichtig über die Brücken, nur die Schalchs liegen auf dem Rücken.  
Die Hotpotbänd trank Krug um Krug, alle anderen hatten langsam genug.
Mit dem Schiff gings nach Luzern, nur die Feuerlöscherpräsentation von Ae Punkt aus T Punkt hatten sie nicht so gern. 
Das Servicepersonal nahm es am Sonntag nicht so streng, deshalb wurde es dem Zeitplan zu eng.
T Punkt aus T Punkt fand die Turnfahrt affengeil, darum ging er auch sehr steil.
Mit nicht mehr so viel Zeug im Zug über Zug nach Thayngen schrieben wir diesen Bericht, deshalb ist er halt sehr schlicht. Danke Corine fürs Organisieren, die Erinnerungen werden wir nicht so schnell verlieren.
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